… esst mehr Obst?
Fructose-Intoleranz
- Die ererbte (heriditäre Form) HFI ist streng von der erworbenen Fructose- Malabsorption zu trennen.
- Bei der HFI sind strenge diätetische Maßstäbe (Begrenzung der Fructoseaufnahme) zu setze. Die Diagnose erfolgt über eine DNA–Analyse.
Fructose-Malabsorption
- Stoffwechselstörung beim Abbau des Zuckers Fructose
- Kommt viel häufiger vor, ist leider noch immer wenig bekannt und wird selten diagnostiziert und richtig therapiert!
Neben den auch bei dieser Kohlenhydrat–Unverträglichkeit entstehenden üblichen Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl oder Durchfälle wurden auch Depressionen und das Prämenstruelle Syndrom auf eine Fructose- Malabsorption zu trennen zurückgeführt, die leider sehr selten in diesen Zusammenhang gebracht werden. (Studien Dr. M. Ledochsowski).
Befinden sich Fructose und Sorbit in der Nahrung, blockiert Sorbit in Früchten (auch Zuckerersatzstoff in Süßwaren wie z.B. Kaugummi) noch zusätzlich den Abbau.
Probleme damit entstehen nicht spontan, sondern sind auch verzögert – meist nach 30-90Minuten/wenigen Stunden – so dass selten ein direkter Zusammenhang mit der Aufnahme von fructosehaltigen Lebensmitteln erkannt wird.
Sehr oft besteht parallel auch eine Lactoseunverträglichkeit. Auch das kann durch einen Test ermittelt werden.
Welcher Auslöser zuerst das Problem verursachte ist meist schlecht zu sagen.
… was und wie essen? Die Menge macht’s!
Auch im Falle einer Reaktion auf Fructose gibt es Therapiemöglichkeiten.