… die MILCH macht’s?
Lactose
Der Milchzucker wird von ca. 15-20% der Bevölkerung in Mitteleuropa nicht vertragen. Der Rest der Welt-Bevölkerung ist noch stärker betroffen. Bei einer Lactose-Intoleranz ist der Organismus nicht im Stande die mit der Nahrung aufgenommene Lactose richtig zu verwerten. Das liegt an einem Mangel des Enzyms (Lactase) zur Spaltung dieses Zuckers. Diese Einschränkung kann ererbt oder erworben sein! Die dadurch verursachten Beschwerden wie Blähungen – Völlegefühl – Durchfälle entstehen nicht spontan sondern kommen verzögert (meist nach ca. 30 Minuten), so dass selten ein direkter Zusammenhang mit der Aufnahme von Milchprodukten (aller Tierarten) vermutet wird.
… was und wie essen? Und wie viel?
Dieser Zucker ist in unterschiedlicher Menge in verschiedenen Milchprodukten enthalten und die Gesamtaufnahme spielt eine Rolle bei der Verträglichkeit. Er ist in ALLEN Milchsorten enthalten! Eine Schädigung der Darmzotten, auf deren Bürstensaum das zum Abbau nötige Enzym gebildet wird und/oder fortgeschrittenes Lebensalter mit eingeschränkter Abbauleistung machen die Aufnahme oft zur Belastung. Auch hier ist ein Belastungs- bzw. H2-Atemtest klärend. In der akuten Beschwerdephase sollte man auch Lactose streng meiden und dann mit geringem Verzehr oder einer Enzymunterstützung die Mahlzeiten steuern.
Diese Unverträglichkeit hat nichts mit einer Milch-Eiweiss–Allergie zu tun!
Milchprodukte mit wenig Lactose sind etwa als „lactosearme Milch“ oder als bestimmte Käsesorten im Handel.
Sind aber die Symptome akut, ist es hilfreich, wenn alle Bereiche gut diagnostiziert werden und eine anfangs ganz strikte Ernährungsumstellung mit Eliminierung der entsprechenden Anteile in der Nahrung erfolgt.
… Anruf genügt!
Rufen sie mich an – vereinbaren Sie einen Termin – zu diesen Unverträglichkeiten kann ich Ihnen gute Alternativen empfehlen und im Rahmen der Beratung Listen der Fructose-/Sorbit- und Glucosegehalte von Lebensmitteln oder lactosearmen Produkten senden!
Das Ziel ist eine größtmögliche Beschwerdefreiheit für Sie zu erreichen und durch die Umstellung Ihre Verdauungsabläufe zu normalisieren, um dann wieder eine bessere Nährstoffaufnahme zu gewährleisten.